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Tipp des Monats

– Mai:

Kribbeln, Prickeln, Ameisenlaufen
– wenn Nervenfasern Signale senden

Das Wort Polyneuropathie hat seinen Ursprung im Altgriechischen und besteht aus drei Wortgruppen: Poly = Viele, Neuron = Nerv und Pathos = Leiden. Es bedeutet folglich, dass „viele Nerven erkrankt sind“.

Unter Polyneuropathien versteht man eine Gruppe von Erkrankungen, die die peripheren Nerven betreffen. Die peripheren Nerven enthalten motorische, sensible und vegetative Nervenfasern, die das Rückenmark mit den Muskeln, den Sehnen, den Gelenken, Knochen und den inneren Organen verbinden. Bei deren krankhafter Schädigung kann es dementsprechend zu Lähmungen, Empfindungsstörungen und vegetativen Störungen kommen. Die Ursachen können vielgestaltig sein und reichen von Entzündungen über Durchblutungsstörungen, Vergiftungen und Stoffwechselstörungen bis hin zu krankhaften Erbanlagen.

Die Diagnose einer Polyneuropathie ruht gleichsam auf zwei Säulen: den von den Patienten vorgebrachten typischen Beschwerden und dem neurologischen Untersuchungsbefund. Als Zeichen eines Reizes der sensiblen Nervenfasern klagen die Patienten häufig über Missempfindungen wie Kribbeln, Prickeln, Ameisenlaufen, Pelzigkeitsgefühle, Gefühle der Schwellung oder des unangenehmen Druckes und Eingeschnürtseins. Außerdem können Schmerzen, z. T. wie Brennschmerzen, und als Folge einer Irritation motorischer Fasern Muskelkrämpfe und Muskelzuckungen (Faszikulationen) auftreten.

Es gibt viele mögliche Auslöser einer Polyneuropathie. Eine der häufigsten Ursachen ist Diabetes mellitus. Warum die Zuckerstoffwechselstörung die Nerven angreift, ist noch nicht vollständig erforscht. Experten vermuten, dass der ständig erhöhte Blutzucker die winzigen Blutgefäße schädigt, die normalerweise die Nerven versorgen. Im Falle eines Verdachts auf Polyneuropathie werden von neurologischer Seite weiterführende Messungen zur Sicherung der Diagnose durchgeführt. Kann die Ursache frühzeitig beseitig werden, ist eine Polyneuropathie oft heilbar.

Ist die Krankheit schon fortgeschritten oder die Ursache nicht behebbar, kann zumindest der Krankheitsverlauf beeinflusst werden. Zumindest lohnt es sich verschiedene Therapieansätze zu berücksichtigen und auszutesten.

Ihr Christof Mühlschlegel mit Team. 

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